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Das Bieterverfahren

Zunächst wird der geplante Verkauf bekannt gemacht.

Auch beim Bieterverfahren können Interessenten die Immobilie vorher besichtigen und erhalten ein Exposè. Innerhalb einer bestimmten Frist nach dem Besichtigungstermin - meist ein bis zwei Wochen - ist das Kaufangebot abzugeben.

Danach entscheidet der Verkäufer, ob er eines der Angebote annehmen will. 

Kaufen, verkaufen per Gebot

Das Bieterverfahren ist eine spezielle Vermarktungsart und Preisfindungsmethode.

Im Gegensatz zur traditionellen Methode, bei der der Verkäufer den Preis vorgibt, schlägt beim Bieterverfahren der Kaufinteressent den Preis vor.

Der Verkäufer kann das Kaufangebot annehmen, ist aber nicht zum Verkauf verpflichtet.

Die Vorteile beim Bieterverfahren

Kaufinteressenten wollen (ver)handeln.

Anders beim Bieterverfahren. Da werden Preise geboten, für die es auch eine Kauf- und Zahlungsbereitschaft gibt.

In der Regel wird die Immobilie durch das Bieterverfahren also zu einem marktgerechten Preis verkauft. 

Ist es wie eine Zwangsversteigerung?

Nein, das Bieterverfahren hat nichts mit einer Versteigerung oder Auktion zu tun.

Der Höchstbieter keinen Anspruch auf den Kauf. Der Verkäufer bleibt frei in seiner Entscheidung.

Betrachten Sie das Bieterverfahren als eine moderne Vermarktungsart und Preisfindungsmethode.

Fazit

Das Bieterverfahren bietet die Möglichkeit, eine Immobilie schnell und  zu einem marktgerechten Preis zu verkaufen, beziehungsweise zu kaufen. Sollte das Verfahren nicht zum gewünschten Ergebnis führen, kann man es wiederholen oder wieder zum traditionellen Verfahren übergehen.