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Beurkundung des Kaufvertrag 

Beurkundung bedeutet die Verkrperung einer im Rechtsverkehr zum Beweis bestimmten und geeigneten menschlichen Gedankenerklrung. 



Bei einer Beurkundung durch einen Notar ( 128 BGB) nimmt dieser die Erklrungen der Erschienenen in die vom ihm errichtete Urkunde auf. Er besttigt mit seiner Unterschrift, dass die vor ihm erschienenen Personen die Erklrungen wirklich abgegeben haben. Dem entsprechend erbringt die notariellen Urkunde vollen Beweis fr diese Tatsache.

Im Gegensatz dazu ist bei einer bloen Beglaubigung der Unterschrift durch einen Notar ( 129 BGB) dieser nur dafr verantwortlich, dass die bezeichnete Person tatschlich die Unterschrift geleistet hat. Er beurkundet also nur, dass eine bestimmte Person eine bestimmte Unterschrift geleistet hat. Nur soweit reicht auch die Beweiskraft der Beglaubigung der Unterschrift, sie erstreckt sich insbesondere nicht auf den Text, der unterschrieben worden ist.

Kaufvertrag
Der Kaufvertrag ist nach deutschem Schuldrecht ein Vertrag, durch die eine Vertragspartei (Verkufer) zur bereignung und bergabe der Kaufsache und die andere Vertragspartei (Kufer) zur Bezahlung des Kaufpreises und zur Abnahme der Kaufsache verpflichtet. Diese Pflichten ergeben sich aus 433 BGB. Kaufgegenstand knnen bewegliche und unbewegliche Sachen und Rechte sein. Auch ist es mglich, Kaufvertrge ber Sach- und Rechtsgesamtheiten (z.B. ganze Unternehmen) zu schlieen.

Ist die Kaufsache mangelhaft, hat sie also nicht die von den Vertragsparteien vereinbarten Eigenschaften oder weicht im Falle fehlender Vereinbarung hierber die tatschliche Beschaffenheit von der blichen Beschaffenheit ab, so hat der Kufer dem Verkufer Gelegenheit zu geben, den Mangel der Kaufsache durch Reparatur oder Ersatzlieferung zu beheben. Scheitert dieser Versuch der Nacherfllung so kann der Kufer entweder vom Vertrag zurcktreten oder Minderung des Kaufpreises verlangen.